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CO2-Hochdruck-Löschanlagen bewähren sich für Aerosol-Hersteller

Der Fachbereich Löschtechnik der Chubb Deutschland GmbH hat für die Aerochemica Dr. Deppe GmbH in Kempen am Niederrhein zwei CO2-Hochdruck-Löschanlagen inklusive Brandmeldezentralen realisiert. Grund war die gesetzliche Pflicht des Störfallbetriebs der unteren Klasse, für den sicheren Umgang mit brennbaren Treibgasen eine geeignete Löschanlage vorzuhalten.

Aerochemica fertigt seit 1986 als Lohnhersteller Aerosole und Flüssigprodukte für Kosmetik-, Technik- und Lebensmittelkunden. Beim Abfüllen der Treibgase entsteht ein erhöhtes Brandrisiko, das die Einstufung als Störfallbetrieb nach sich zieht. Ohne geeignete Löschtechnik hätte der Standort keine Betriebserlaubnis erhalten. Chubb erhielt den Zuschlag, um die Umgebung in Sachen Brandschutz abzusichern, lieferte eine Planung und setzte letztendlich auf ein ausgeklügeltes Konzept bestehend aus zwei Brandmeldezentralen inklusive Sensorik. Letztere erkennt Brandherde und meldet sie an die Brandmeldezentralen, welche anschließend automatisch Alarm, Räumung, Schließung eines Brandschutztors und die anschließende Flutung mit CO2 auslösen. Dafür stehen insgesamt rund 65 Flaschen à 50,2 kg Löschmittel sowie mehr als 600 m Rohrleitung mit Düsen bereit. Nach 30 Sekunden Vorwarnzeit dauert die Flutung des Schutzbereiches lediglich 60 Sekunden. Da CO2 rückstandsfrei löscht, werden längere Stillstandszeiten sowie mögliche Folgeschäden auf ein Minimum reduziert.

„Auch, wenn wir sie glücklicherweise bislang nicht gebraucht haben, wissen wir das Gefühl von Sicherheit sehr zu schätzen, dass solche Schutzlösungen für alle Mitarbeitenden und die Umgebung schaffen“, resümiert Martin Koch, Projekt- und Sicherheitsmanager bei Aerochemica. Chubb begleitet die Anlage mit quartalsweiser Inspektion, zweijährlicher TÜV-Prüfung und einer dreijährlichen Kontrolle des Wirkprinzips.

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